Unsere Ziele lassen sich auf zwei Ebenen aufteilen: zum einen die sprachliche und zum anderen die kulturelle Ebene. Sprachlich wollten wir erreichen, dass sich die Schülerinnen und Schüler in der englischen Sprache im Allgemeinen und in der Selbstsicherheit im Sprechen verbessern. Kulturell sollten die Schülerinnen und Schüler Unterschiede selbst erfahren und lernen, mit solchen umzugehen. Auch ein Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern, in dem Sie ihre Tages- und Arbeitsabläufe vergleichen und gemeinsam kulturelle Unterschiede zwischen der irischen und der deutschen Arbeitskultur feststellen, war gewünscht. Hierdurch sollten die Lernenden auf eine multikulturelle und internationale Arbeitswelt vorbereitet werden. Außerdem wollten wir erreichen, dass einige der Teilnehmenden einmal aus ihrer komfortablen Familien-/ Wohnsituation herauskommen und andere Lebensbedingungen erfahren, um ihnen ihren eigenen Wohlstand vor Augen zu führen.
Wir haben uns für das Projekt beworben, da unsere Schule bereits seit 2014 aktiv mitverfolgt, wie positiv sich ein Auslandsaufenthalt auf die Schülerinnen und Schüler auswirkt. Sie gewinnen an Selbstsicherheit im Sprechen der englischen Sprache und verbessern ihre sprachlichen Fähigkeiten sowie ihre interkulturelle Kompetenz. In diesem Projektzyklus haben wir unser Augenmerk auf kulturelle Unterschiede, insbesondere unterschiedliche Verhaltensweisen von Menschen am Arbeitsplatz gelegt. Da die Schülerinnen und Schüler bereits Praktika im deutschsprachigen Raum absolviert haben oder sie gerade absolvieren, sollten sie sich Unterschiede zwischen den Gepflogenheiten und Abläufen klar machen und so Erfahrung darin sammeln, in ungewohnten Arbeitsumfeldern mit anderen Kulturen umzugehen.