Das Projekt zielte ab auf vertiefende Kenntnisse in europäischen Outdoorbildungskonzepten am Beispiel des skandinavischen Friluftsliv. Die Mobilitäten dienten dem Kompetenzerwerb für Lernende und Lehrende in folgenden Bereichen: Fachkompetenz, personale Kompetenz und Sprachkompetenz. Die erworbenen Kompetenzen sollten durch den Europass Mobilität bescheinigt werden. Die dadurch ausgewiesene Expertise der Begünstigten Lernenden sollte deren beruflichen Neueinstieg erleichtern. Begünstigte Lehrende sollten durch den Austausch mit schwedischen Lehrkräften neue Impulse für die Ausgestaltung der Kursarbeit gewinnen. Erreicht werden sollte insbesondere eine Erweiterung des Methodenrepertoires angehender Wildnispädagogen und bereits aktiver Lehrkräfte in diesem Bereich beim Begleiten von Gruppen am Lernort Wildnis. In der Langzeitmobilität ging es um das Kennenlernen von vorschulischer Bildung in einem anderen europäischen Bildungssystem.
Das Projekt reagierte auf den gestiegenen Bedarf an pädagogischem Personal (Waldkitas, Waldhorte, Waldtage von Grundschulen), das Kinder und Jugendliche beim Erfahrungslernen draußen als Mentor begleiten kann. Die Projektinhalte stehen unmittelbar im Zusammenhang mit der Querschnittsaufgabe Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Erfüllung der 17 SDGs, die im Arbeitsauftrag künftiger Erzieherinnen festgeschrieben ist (Gartinger/Jansen: Erzieherinnen und Erzieher, Berlin 2020, Band 1, S.35). Die wachsende Anzahl an Kindern und Eltern nichtdeutscher Herkunft in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in Berlin, Potsdam und Brandenburg machen Fremdsprachenkenntnisse pädagogischer Fachkräfte in Englisch unerlässlich. Das Projekt sollte auch hier durch die Nutzung der Arbeitssprache Englisch seinen Beitrag zur Kompetenzentwicklung leisten.