Es ging uns nicht vorrangig darum, die Social Entrepreneurs von morgen zu kreieren, sondern vor allem junge Menschen besser auf die Welt und eine verantwortungsvolle Nachhaltigkeit vorzubereiten. In einer Welt, in der Wissen jederzeit digital abrufbar ist, und in Zeiten des rasanten Wandels werden soziale Fähigkeiten und Kompetenzen für Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger. Es kommen immer größere gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen auf uns zu, für die es nachhaltige Strategien und innovative Lösungen braucht. In anderen Worten: Wir müssen insbesondere bei jungen Menschen verstärkt Fähigkeiten und Kompetenzen fördern, die in Zukunft nicht von anderen Ressourcen ersetzbar sein werden: Problemlösungskompetenz, Kreativität, Flexibilität, Empathie, interkulturelle Kompetenz und Gestaltungswillen oder in einem Wort: die sogenannten „21st century skills“. In einem Modell werden diese Kompetenzen auch im Handbuch für „European Entrepreneurship Competence Framework“ beschrieben, herausgegeben im Jahre 2018 vom Joint Research Center der Europäischen Kommission. Doch bislang waren die „Kompetenzen des 21. Jahrhunderts“ Privileg einer kleinen Gruppe von Lernenden und fanden sich nicht im Bildungsalltag von jungen Menschen, obgleich sie ein zukunftsorientiertes Rahmenkonzept für alle möglichen Lerninhalte und Wissensfundamente in einem lebenslangen Bildungsformat wären. Bestätigt wird dies durch die Länderberichte des Global Entrepreneurship Monitors der letzten 5 Jahre. Zudem gibt es noch gar nicht die Mehrzahl an Berufen, die von "2000er-Kindern" in Zukunft ausgeführt werden. Und zu guter Letzt nimmt die Vielfalt an Informations- und Medientechnologien immer weiter zu. Zusammenfassend haben wir die folgenden Ziele definiert: 1. Entwicklung und Förderung von Social Entrepreneurship unter Jugendlichen auf zwei verschiedenen Kontinenten 2. Förderung der 2st century skills 3. Verbesserung der Berufschancen und Zukunftsperspektiven von jungen Menschen 4. Förderung der nachhaltigen Zusammenarbeit von internationalen Lernpartnerschaften sowie Netzwerken 5. Förderung interkultureller Kompetenz