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PARTI (cipation) FOR FUTURE!

2020-1-DE04-KA105-0191842020Youth mobilityfinalized
Countries: DE|LV|LT|CZ|HU|PL|RO · Grant: €36,777
Intercultural/intergenerational education and (lifelong)learningYouth (Participation, Youth Work, Youth Policy)Social responsibility of educational institutions

Objectives

Das Thema der internationalen Youth Mobility Maßnahme lautete: "PARTI (cipation) FOR FUTURE!". Der etwas provokativ formulierte Titel der Jugendbegegnung sollte einerseits die Aufmerksamkeit vieler junger Menschen und potentieller TeilnemerInnen gewinnen. Andererseits sollte er den Inhalt der Begegnung widerspiegeln und die aktuelle Notwendigkeit der Partizipation junger Menschen für eine autonome Zukunft klar betonen. Die Maßnahmen, die in "PARTI (cipation) FOR FUTURE!" durchgeführt werden sollten, sollten ihrerseits einen Beitrag zum ersten der vier übergreifenden Ziele der neuen EU-Jugendstrategie "Junge Menschen dazu befähigen, ihr Leben selbst zu gestalten und sie mit Kompetenzen auszustatten, die es ihnen ermöglichen, sich in einer sich verändernden Welt zu behaupten" leisten. Dieses Kernziel sollte durch die Verbesserung spezifischer Kompetenzen erreicht werden. Im Vordergrund des Projektes stand dabei die Lernkompetenz, die sozial und bürgerliche Kompetenz sowie die erhöhte Ausprägung des Kulturbewusstseins und des Initiativgeistes. Dies wurde in Form von Workshops, interaktiven Nationalitätenabenden, Sport und Bewegung sowie verschiedener Exkursionen umgesetzt. Des Weiteren lernten die Jugendlichen sich in ganz unterschiedlichen Situationen in einer Fremdsprache auszudrücken. Außerdem wollten wir erreichen, dass die Teilnehmenden mehr Selbstbewusstsein beim Sprechen in einer fremden Sprache entwickeln. Darüber hinaus wurden in handwerklich orientierten Workshops, mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenz angesprochen. Die Jugendlichen wurden dabei dazu angehalten verschiedene Probleme selbstständig zu lösen und diese Lösungen umzusetzen. Den Rahmen unseres Camps bildete die Konzentration fast aller Aktionen auf die verschiedenen Räume und Möglichkeiten der Beteiligung, also auf das 9. Ziel der Youth Goals. Dabei wurden Themen wie demokratische Beteiligung und Autonomie junger Menschen thematisiert und interaktiv erarbeitet. Es wurden einzelne Inhalte, gemäß unserer Grundausrichtung dem Spaß und Nutzen der Bewegung, in Sportarten ausprobiert und kritisch hinsichtlich Demokratie- und Autonomieförderung junger Menschen hinterfragt. Gleichermaßen wurde reflektiert, welchen Nutzen Bewegungsangebote für das Individuum aber auch für und in Gruppen hat und welche Möglichkeiten es gibt unsere Aktivitäten so zu gestalten, dass junge Menschen nachhaltig davon profitieren und eigene gesellschaftliche Jugendbereiche entstehen können. Verschiedene Workshops widmeten sich dem Thema unterschiedlicher dieser "Jugenräume" inhaltlich: Von virtueller Raum-Gestaltung, über Kunstprojekte wie Fotographie und Töpfern, bis hin zu einer handwerklichen und sportlichen Herangehensweise. Damit sollte erreicht werden, dass für jedes Individuum das Thema ansprechend gestaltet wird und gleichzeitig ein breites Interessensspektrum anspricht. Methodisch wurden die Workshops und Aktivitäten so aufbereitet, dass die Förderung von Vertrauen, Selbstvertrauen, Kreativität, Teamfähigkeit und die Verbesserung der Sprachkenntnisse im Vordergrund standen. Durch die induktive Herangehensweise ermöglichten wir den Jugendlichen sich selbst aktiv einzubringen. Die teilnehmenden Jugendlichen wurden stets dazu angeregt sich an für sie interessanten gesellschaftlichen Themen aktiv zu beteiligen und diese interkulturell zu diskutieren.

Project partners (7)