Jugendbegegnungen stellen großartige Möglichkeiten der Mobilität und des non-formalen Lernens für Jugendliche dar: Netzwerke bilden, Menschen und Kulturen aus Europa kennenlernen, eine europäische Identität entwickeln. Um anspruchsvolle Jugendbegegnungen zu entwickeln und durchzuführen, bedarf es neben einem methodischen Wissen auch Know-how aus dem Projekt- und Qualitätsmanagement. Dieses Wissen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu vermitteln und ein Qualitätsbewusstsein zu erzeugen, waren wesentliche Ziele dieses Trainingskurses. Darüber hinaus war es ein besonderes Anliegen, eine der grundlegenden Ideen von Jugendbegegnungen zu vermitteln: Dass Jugendbegegnungen in erster Linie Aktionen sind, die von Jugendlichen für Jugendliche gemacht sind. Als wesentliches methodisches Mittel wurden die Grundlagen der ästhetischen Forschung vermittelt. Das Hauptziel des Trainingskurses war es, einerseits den Austausch von Erfahrungen zu fördern und andererseits Methoden und Wissen zu vermitteln, um eine qualitative Jugendbegegnung planen und durchführen zu können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit selbst eigene Aktivitäten, Übungen und Methoden des non-formalen Lernens in Kleingruppen zu entwickeln und diese an der Gruppe auszuprobieren, zu erleben und zu reflektieren. Dafür hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Tag zur Verfügung, um diesen selbst zu gestalten, so als ob es sich um einen Tag bei einer Jugendbegegnung handelte. Einen wesentlichen Teil des Trainingskurses machte auch die Vermittlung der Grundlagen des Erasmus+ Programms und des Youthpasses aus. Es wurden alle Erasmus+ Programme vorgestellt. Der Schwerpunkt lag bei den Jugendbegegnungen und dem Gedanken der aktiven Partizipation der Jugendlichen in allen Phasen der Jugendbegegnung. Um die Qualität einer Jugendbegegnung auf einem möglichst hohen Niveau zu halten, benötigten die Teilnehmenden spezielles Wissen über Planung, Durchführung, Organisation und Methoden. Daraus haben sich folgende Ziele ergeben: -Wissen über das Erasmus+ Programm und den Youthpass -Wissen über organisatorische und administrative Abläufe bei der Vorbereitung, Planung und Durchführung einer Jugendbegegnung -Methoden, um eine Jugendbegegnung durchzuführen. Dazu wurden Methoden aus den Bereichen der Sozialpädagogik, Erlebnispädagogik, Gestaltpädagogik und Theaterpädagogik angeboten, um das Methodenrepertoire der Teilnehmenden zu erweitern -Sicherheits- und Rechtsfragen im Rahmen der Umsetzung von Jugendbegegnungen -interkulturelle Kompetenzen und Stärk und des Bewusstseins für eine europäische Identität -Grundlagen der Inklusion und Diversität -Feedbackkultur und Methoden zur Evaluation -Umgang mit Konflikten und Krisen -Möglichkeiten zur Verbreitung der Ergebnisse einer Jugendbegegnung -Theoretische und praktische Grundlagen der Gruppendynamik und der Psychologie von Jugendlichen und Gruppen