Die eljub E-Book Woche 2021 setzte ein europäisches Projekt fort, das seit 2013 jährlich organisiert wird, und das sich seit 2018 zusätzlich der Integration von Flüchtlingen widmet, die an einer Erlebniswoche mit Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern teilnehmen. Die eljub E-Book Woche 2021 bot jungen Menschen aus Bulgarien, Österreich, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn die Gelegenheit, über die Beschäftigung mit Schreiben und Medien (insbesondere Video und Film) das Gemeinsame in Europa kennenzulernen bzw. zu ergründen. Es gelang, nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2020 die Jugendbegegnung unter Einhaltung strenger Corona-Regeln und in einer Mischung von tatsächlichem Treffen erfolgreich abzuhalten und damit das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Jugendlichen auf besondere Weise zu stärken. Im Mittelpunkt stand der interkulturelle Austausch und ein gemeinsam erlebtes Europa. Gleichzeitig förderte die eljub E-Book 2021 die Bewusstseinsbildung in Hinblick auf die Möglichkeiten des Kommunizierens in digitalen und audiovisuellen Medien und half den Jugendlichen dabei, in ihrem eigenen Umfeld aktiv zu werden: sie sammelten in der eljub E-Book Woche positive Erfahrungen mit gelebter Integration und lernten spielerisch den bewussten und kritischen Umgang mit Medien. Die Jugendlichen wurden von ExpertInnen von Literaturhaus Europa und der TV Community OKTO im kritischen Umgang mit unserer neuen, digitalen Wissens-, Lese- und Kommunikationswelt begleitet und in der nachhaltigen Vernetzung unterstützt. Sie bekamen kreative Lernangebote betreffend das aktuelle journalistische, geistige und politische Leben Europas. Der Schwerpunkt lag deutlich auf dem Verbindenden. Respektvoller, achtsamer Umgang miteinander wurde ebenso praktisch gelebt und gelernt wie die gesellschaftlichen Grundwerte Europas (Freiheit, Demokratie, Achtung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz). Gestärkt wurde der Aspekt der Integration von in Österreich lebenden Jugendlichen mit Flüchtlings- und Migrationshintergrund durch die erstmalige Kooperation mit dem ORF Projekt "Sag's Multi". Die Aspekte Diversität und Austausch über kulturelle Normen rückte damit noch stärker als in den Vorjahren in den Mittelpunkt der Gespräche und des sozialen Umgangs miteinander.