Die primäre Zielsetzung der Jugendbegegnung "Circus Sichtbar Machen" lag darin, Circus für junge Anwärter*innen einer Circuskarriere als Profession (be)greifbar zu machen, sie mit Gleichgesinnten zu vernetzen sowie Circus in die (lokale) Öffentlichkeit zu tragen. Es sollte jungen Artist*innen ein allumfassender Einblick in die Materie und Profession Circus gegeben werden, um Kompetenzen für die berufliche Zukunft aufzubauen, zu entwickeln, zu nähren und zu stärken. Durch den Austausch mit den Partnerländern hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Circus in seiner Internationalität kennenzulernen. Der interkulturelle Dialog spielt im Leben eines*r Artist*in und seiner*ihrer beruflichen Laufbahn eine wesentliche Rolle. Für die Teilnehmer*innen bat sich die einzigartige Gelegenheit Zeitgenössischen Circus in seiner kulturellen Vielfalt kennenzulernen, sich in unterschiedlichen Ansätzen zur Circuskunst auszutauschen, neue Unterrichtsmethoden kennenzulernen, neue Bewegungsformen zu erleben, unterschiedliche künstlerische, kreative Prozesse zu erfahren und dabei ein großes Netzwerk an Gleichgesinnten kennenzulernen. Hierdurch sollte die Jugendbegegnung den Teilnehmenden neue Perspektiven für ihr Leben und ihre berufliche Laufbahn öffnen und zeigen, dass Circus auch nach der Pandemie wieder einen Platz in der Gesellschaft hat. Entsprechend der europäischen Jugendzielen "Gute Arbeit für Alle" und "Gutes Lernen", sollte jungen Artist*innen durch das neu gewonnene Netzwerk der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden und sie darin unterstützen, den unterschiedlichen Herausforderungen gewappnet zu sein, die sein ständiger Wandel und jene, des beruflichen Lebens allgemein fordern. Frankreich, als europäisches Zentrum dieser Kunstform, bat sich als optimales Gastgeberland mit seinem Reichtum an Netzwerk, Erfahrung und Infrastruktur. Es wurde der sprachliche Austausch genährt, mit Französisch und Englisch im Fokus als wichtiger Baustein für die berufliche Zukunft eines*r Artisten*in.