Das Projekt hat als allgemeine Ziele die Verringerung der digitalen Gesundheitskompetenzlücke, die zu sozialer Ausgrenzung führen kann, die Einbeziehung von potenziell gefährdeten Zielgruppen und die Entwicklung neuer Fähigkeiten, die zu einer besseren sozialen und gesundheitlichen Versorgung führen können, zuerst für den Einzelnen und später für die Gemeinschaft.Weitere Projektziele sind folgende: 1) Definition eines Rahmens für digitale Kompetenzen im Gesundheitswesen (DigCompHealth), um Erwachsenenbildnern die Planung und das Vorschlagen von Trainingswegen zu erleichtern, die flexibel sind und auf die Bedürfnisse der vielfältigen Zielgruppen der Erwachsenenbildung eingehen. 2) Entwicklung und Testierung eines modularen und gemischten Trainings, der auf dem vorherigen Rahmenwerk basiert und darauf abzielt, die digitale Gesundheitskompetenz auf europäischer Ebene zu fördern, indem er sich auf die Verbreitung von positiven Prozessen des kollektiven Bewusstseins, Peer-Learning und Crowdsourcing konzentriert. 3) Bereitstellung einer Reihe von Schulungsinstrumenten (Schulungs-Toolkit), einschließlich einer "European Health Netiquette", einer Verhaltensregel mit Empfehlungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz.
Die Digitale Gesundheitskompetenz (oder Digital Health Literacy) ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen aus computergestützten Quellen zu suchen, zu finden, zu verstehen und zu bewerten und das gewonnene Wissen anzuwenden, um ein Gesundheitsproblem anzugehen oder zu lösen. Es wurde sich auf das Projekt beworben, da die Pandemie zu Erkenntnis geführt hat das viele Bürger nicht ausreichend über Ihre digitalen Gesundheitskompetenzen informiert sind. Somit konnten sich Fehlinformationen verbreiten und EU Bürgern fehlte die Fähigkeit sich in der Online – Informationslandschaft zu bewegen. Die Folge davon ist die Verbreitung von unzuverlässigen Nachrichten, das wachsende Misstrauen der Bürger gegenüber Institutionen und gleichzeitig eine Überlastung der Gesundheitsdienste, die zwischen dem Informationsbedürfnis der Bürger und den unklaren Informationen, die im Netz kursieren, vermitteln müssen. Dies wird besonders dringend und wichtig in einer so heiklen Phase wie der Massenimpfung von Menschen in allen europäischen Ländern. EU hat sich dem "dem Schutz von Gesellschaften, Bürgern und Freiheiten vor hybriden Bedrohungen, einschließlich Fehlinformationen und Desinformationsaktionen" in der strategischen Agenda 2019-2024 verschrieben