Unser Hauptziel im Projekt bestand darin, die digitalen Kompetenzen von Lehrer*innen und Schulen zu stärken. Dazu haben wir uns vorgenommen, praxisnahe und inspirierende Lernmaterialien für Lehrer*innen zu entwickeln, die ihnen konkrete Möglichkeiten aufzeigen, digitale Tools und innovative Unterrichtsmethoden in ihrem Alltag einzusetzen. Damit möchten wir zum einen den Unterricht verbessern und ihn für die Schüler*innen attraktiver gestalten. Zugleich sind wir der Auffassung, dass unsere Projektergebnisse dabei helfen, Lehrer*innen die Arbeit zu erleichtern. Unsere Zusammenarbeit innerhalb des Projektkonsortiums sollte darüber hinaus unsere internationale Zusammenarbeit vertiefen und den Austausch zwischen allen Beteiligten erweitern. Dies betrifft nicht zuletzt auch die Lehrer*innen aus den Partnerländern, die in den drei Lern- und Trainingsaktivitäten sowohl inhaltliche Impulse als auch die Möglichkeit zum Austausch mit Kolleg*innen aus den anderen Partnerländern bekommen haben.
Wir haben dieses Projekt beantragt, weil wir der Überzeugung waren und sind, dass die digitalen Kompetenzen von Berufsschulen und -bildungszentren (aber auch von praktisch allen anderen Bildungseinrichtungen und -organisationen) deutlich gestärkt werden müssen. Auch nach dem Ende der pandemiebedingten Einschränkungen und Zwänge bleiben digitale Unterrichtsmittel und innovative Methoden ein entscheidender Faktor bei der Vorbereitung junger Menschen auf ihren beruflichen Alltag („Kompetenzen für das 21. Jahrhundert“). Lehrer*innen in Berufsschulen, aber auch in allgemeinbildenden Schulen fehlt es hier sehr häufig an den erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten für den effizienten Einsatz im Unterricht. Zugleich mangelt es ihnen oft an der erforderlichen Zeit, sich diese Informationen und Kompetenzen eigenständig zu erschließen. Mit Hilfe von praxisnahen und inspirierenden Lernmaterialien wollten wir diese Kompetenzlücke schließen helfen und zugleich die weitere Verbreitung digitaler Unterrichtsmittel unterstützen.