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Lehrer*innenbildung in Zeiten der Inklusion

2021-1-DE03-KA220-SCH-0000241262021Cooperation partnerships in school educationfinalized
Countries: DE|BE|AT|CH|LU · Grant: €200,176
DisabilitiesInternational relations and development cooperationInitial and continuous training for teachers, trainers and other education staff

Objectives

Das Ziel bestand darin, einen Austausch auf internationaler Ebene herzustellen, um v.a. die Aus- und Weiterbildung der Lehrer*innen, die Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf unterrichten, in den verschiedenen Ländern zu beleuchten, zu vergleichen und um somit Rückschlüsse auf die Anforderungen an die Lehrkräftebildung ableiten zu können, insbesondere bezogen auf den in vielen europäischen Ländern gesetzlich verankerten Inklusionsauftrag. Zudem sollte die Ausbildung in Zusammenhang mit dem jeweiligen Schulsystem kritisch hinterfragt werden. Hierzu gehörten sowohl inhaltliche Aspekte wie Bildungspläne, Curricula u.ä. als auch organisatorisch-strukturelle Aspekte wie Zeitpunkt der Ausbildung, Ausbildungsdauer, förderschwerpunktspezifische versus inklusionsorientierte Anlage der theoretischen und berufspraktischen Phasen etc. sowie die Vernetzung theoretischer Phasen mit Praxisanteilen, die in unterschiedlichen Settings eingelöst werden. Der Austausch fand auf der Ebene der Ausbilder*innen sowie mit aktuellen Lehrkräften statt. Grundlegend wurde hier auch ein Netzwerk zum Aufbau bzw. Erhalt sonderpädagogischer Expertise in inklusiven Settings begonnen und es kam zu ersten länderübergreifenden Kooperationen.

Background

Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf sieht in den verschiedenen europäischen Ländern und innerhalb der einzelnen Länder unterschiedlich aus, sowohl in Bezug auf die verantwortlichen Lehrer*innen (Förderschullehrer*innen mit fachspezifischen Kompetenzen, Förderschullehrer*innen mit förderschwerpunktübergreifenden Kompetenzen, Sonderpädagog*ìnnen, Regelschullehrer*innen mit Spezialisierung über Aus- und Weiterbildungen, Schulische Heilpädagog*innen), als auch in Bezug auf das Schulsystem (Inklusion, spezialisierte Förderschulen, spezialisierte Kompetenzzentren, Kombination unterschiedlicher Modelle). Die unterschiedliche Ausrichtung führt zur Frage der bestmöglichen Beschulung der Kinder und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf und somit auch der bestmöglichen Aus- bzw. Weiterbildung der verantwortlichen Fachkräfte. Über den internationalen Vergleich und Austausch wurden verschiedenen Ausbildungsmodalitäten sowie Stärken und Schwächen der jeweiligen Aus- und Weiterbildungssysteme fassbar gemacht und es sollen darauf aufbauend in einem nächsten Schritt Inhalte weiterentwickelt werden.

Project partners (6)