Die Jugendbegegnung „Städte der Gleichberechtigung - Städte der Mädchen- und Frauenrechte“, richtete sich an junge Frauen, die sich zu Mädchen- und Frauenrechten in ihren Heimatländern, der Ukraine, Polen, der Türkei und Deutschland, engagieren. Die Teilnehmerinnen erhielten durch dieses Projekt die Gelegenheit sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen, sich gemeinsam fortzubilden, voneinander zu lernen und sich gegenseitig in ihrem Engagement zu bestärken. Sie lernten inspirierende und Mut machende Projekte und Frauen in Hannover kennen. Die Teilnehmerinnen erhielten elf Tage lang einen geschützten Raum, um offen miteinander zu reden und sich gemeinsam mit ihren, Frustrationen, Erfahrungen, Träumen und Ideen zu beschäftigen. Das Hauptthema der Jugendbegegnung war es, sich damit zu beschäftigen, wie eine Stadt sein muss, in der eine geschlechtergerechte Gleichberechtigung verwirklicht ist und welche Schritte einen diesem Ziel näherbringen. Ziel war es, dass die Teilnehmerinnen sich nach dem Austausch bei sich vor Ort mit Vertreter*innen aus der Kommunalpolitik in einen Dialog über die während der Jugendbegegnung entwickelten Ideen und Forderungen begeben, und mit ihnen über konkrete Veränderungen diskutieren. Dabei war es das Ziel auf jeweils lokaler Ebene die Unterstützung anderer Gruppen und der Medien zu finden. Auf diese Weise würden sich die meisten der Teilnehmerinnen erstmals selber kommunalpolitisch engagieren. Auf diesem Wege sollten Akteure der Kommunalpolitik in den Städten der Teilnehmerinnen, aber auch die Zivilgesellschaft, dafür sensibilisiert werden, dass sich Mädchen und Frauen nach wie vor in ihrer eigenen Stadt nicht frei, bzw. gleichberechtigt, entfalten können. Benachteiligungen sollten aufgezeigt und diskutiert werden, Alternativen sollten vorgeschlagen und in die Öffentlichkeit getragen werden. Letztendlich ging es darum, sich für konkrete Veränderungen vor Ort zu engagieren.