Das Projekt DIYverse wirkte auf verschiedenen Ebenen, stellt aber vor allem die persönliche Entwicklung und den Kompetenzerwerb von Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung (primäre Zielgruppe) sowie den Jugendlichen (sekundäre Zielgruppe) selbst in den Fokus. Über die verschiedenen Projektinhalte wurden sie ermutigt und befähigt, sich aktiv auf lokaler und europäischer Ebene für eine offene Gemeinschaft einzusetzen. Für eine nachhaltige Stärkung und Förderung der Jugendlichen sowie deren Engagements lag der Fokus des Projektes auf den beteiligten Einrichtungen. Die entwickelten Projektergebnisse trugen dazu bei, dass die beteiligten Einrichtungen auch in Zukunft den Herausforderungen der Jugendbildung und somit der sekundären Zielgruppe der Jugendlichen gerecht werden, indem sie die drei Kernbereiche des Jugendsektors, nämlich Beteiligung, Begegnung und Befähigung, aktiv angingen. Das soziale Projektbüro (PR1) stärkt das Bewusstsein für Diversität als Ressource, da die sozialen Projektbüros sich vor allem an Jugendliche richten, die einen erschwerten Zugang zum Projektmanagement haben. Die Silent LABS (PR2) sensibilisieren für unsere gesellschaftliche Vielfalt und geben marginalisierten Gruppen eine Stimme.
Diversität ist kein Defizit, sondern eine Ressource, die uns auf allen Ebenen, lokal bis global, helfen kann, soziale Herausforderungen zu meistern. Das Projekt "DIYverse" setzte genau daran an, indem es dabei unterstützte, innerhalb von Bildungseinrichtungen der non-formalen Jugendbildung Strukturen aufzubauen, die Diversität bei Jugendlichen als Chance begreifen und diese aktiv fördern. Innerhalb des Projektes wurden zwei Projektergebnisse erarbeitet, die beide auf die Förderung von Diversität als Ressource abzielen. Dabei wurden zwei Themenschwerpunkte definiert: Förderung eines ressourcenorientierten Bewusstseins gegenüber Diversität und Förderung aktiven zivilgesellschaftlichen Engagements, insbesondere bei marginalisierten Jugendlichen. DIYverse hat zwei Zielgruppen angesprochen. Die primäre Zielgruppe waren Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung und ihre Mitarbeitende. Die entwickelten Ergebnisse wurden so konzipiert, dass sie das pädagogische Portfolio und die Strukturen der Einrichtungen ergänzen und somit eine nachhaltige Wirkung bei der sekundären Zielgruppe der Jugendlichen entfalten. DIYverse animiert mit seinen Ergebnissen die zukünftige Generationen sich aktiv für ein friedvolles Miteinander einzusetzen.