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Fit für die europäische Jugendarbeitspraxis: Partizipation gestalten - digital/divers/hybrid

2021-1-LI01-KA220-YOU-0000303842021Cooperation partnerships in youthfinalized
Countries: LI|AT|DE|BE · Grant: €169,742.92
Digital youth workQuality and innovation of youth workPromotion of alternative forms of participation

Objectives

Das Ziel des Projekts war es, die durch die Covid19-Krise entstandenen Herausforderungen für Fachkräfte in der Jugendarbeit und Jugendbildung anzugehen. Durch die Pandemie ist die Notwendigkeit gestiegen, Beteiligungsangebote digital zugänglich zu machen, um jungen Menschen weiterhin Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten zu bieten. Im Zentrum des Projekts stehen vor allem die Fachkräfte aus der Jugendarbeit und -bildung, die in ihrer täglichen Arbeit haupt- oder ehrenamtlich engagiert sind. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Mitarbeiter:innen, die in der digitalen Welt noch nicht ganz zu Hause sind. Es geht darum, gerade ihnen die nötigen Kompetenzen und das Vertrauen zu vermitteln, digitale Beteiligungsformate erfolgreich einzusetzen. Dies umfasst z.B. auch Fachkräfte, die in der Integration arbeiten. Neben diesen erfahrenen Kräften richtet sich das Projekt auch an die nächste Generation von Fachleuten in der Jugendarbeit und -bildung, die sich aktuell in Ausbildung oder im Studium befinden. Ihnen allen soll die Möglichkeit geboten werden, digitale Werkzeuge und Plattformen kennenzulernen und anzuwenden, um die Teilhabe und Bildungschancen junger Menschen in einer immer digitaler werdenden Welt zu fördern.

Background

Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um auf die dringenden Bedürfnisse und Herausforderungen zu reagieren, die durch die Covid19-Pandemie und den daraus resultierenden abrupten Wandel in der Jugendbeteiligung und -bildung hervorgebracht wurden. Durch die Krise wurden bewährte Massnahmen der Jugendbeteiligung gestoppt oder unterbrochen und Fachkräfte sowie Ehrenamtliche fanden sich unvorbereitet auf die Anforderungen digitaler Beteiligungsformate. Die Erfahrung zeigte, dass die notwendigen digitalen Kompetenzen oft nur rudimentär vorhanden waren. Unser Ziel war es, diese Lücke zu schliessen, indem wir Lernelemente (Videos, Quizze), Weiterbildungsformate (Webinare) und eine zentrale Plattform (www.e-parti.eu) entwickelten, um die Kompetenzen der Fachkräfte im Bereich der digitalen Jugendbeteiligung und Jugendbildung zu stärken. Wir wollten damit eine Brücke schlagen zwischen realweltlichen und digitalen Beteiligungsformaten und so den Fachkräften helfen, ihre Arbeit unter den neuen Gegebenheiten erfolgreich fortzusetzen. Die Notwendigkeit für solche Angebote bestand zwar schon länger, doch hat die Pandemie die Dringlichkeit und den Bedarf an digitaler Transformation in der Jugendarbeit und Jugendbildung beschleunigt und verstärkt.

Project partners (4)