Das folgende Projekt wird für drei Partner:innen beschrieben, in den Details sind jedoch nur zwei geführt. Die letzte Partner:in ist bis zur Abgabefrist noch nicht in der Lage gewesen alle nötigen Dokumente beizubringen. Wir beabsichtigen jedoch dieses Projekt trinational durch zu führen und dies ggf. über Drittmittel zu finanzieren. Auch die Verbreitungsphase im letzten Jahr fand über Drittmittel statt. 24 junge Menschen aus drei Nationen (beantrag in diesem Projekt 16) treffen aufeinander, um die Frage nach der Zukunft Europas endgültig zu beantworten: Wie wollen wir zusammenleben? Die Abgesandten aus Rumänien, Bulgarien und Deutschland begegnen sich, diskutieren, streiten miteinander um einen neuen Pakt für Europa. Ziele bezogen auf die individuellen Teilnehmenden: Der kultur- und begegnungsorientierte Ansatz ist dazu geeignet, lernungewohnte bzw. bildungsferne und auch lern- und qualifizierungsabweisende Jugendliche anzusprechen und sie zu motivieren, auch wenn sie ansonsten – aus unterschiedlichsten Ursachen – Lernangebote nicht wahrnehmen, Angebote verweigern oder durch Fehlzeiten auffallen. Das Projekt leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit dieser jungen Menschen und unterstützt sie dabei beim Zugang zum sozialen, beruflichen und kulturellen Leben in der Gesellschaft. Es soll den Jugendlichen neue Zugänge in Beruf und Gesellschaft und Teilhabe Möglichkeiten öffnen und individuelle Prozesse initiieren, um die berufliche und soziale Integration der Jugendlichen unabhängig von Wohn- und Lebensort nachhaltig zu verbessern. Das Projekt hat darum auch das Ziel Leistungsfähigkeit und Leistungswillen zu fördern und gezielt Ausgrenzungen und Diskriminierung durch Begegnung und Kennenlernen abzubauen. Es will dadurch auch dazu beitragen ein Abrutschen bzw. lebenslangen Verbleib in Armut und Hoffnungslosigkeit zu verhindern und oder Kriminalität und Fremdenfeindlichkeit entgegenwirken. Das Projekt verfolgt in Bezug auf die Zielgruppe folgende Ziele: •konkrete individuelle und gemeinsame Erfolge erleben und Selbstwirksamkeit erfahren, •sie sollen dabei ihre Unterschiedlichkeit und auch ihre Gemeinsamkeiten wahrnehmen, sich respektieren und schätzen lernen, •ihre Leistungsfähigkeit und vielfältigen Kompetenzen praktisch erfahren und der Öffentlichkeit, den Bürger*innen der Stadt und anderen Jugendlichen zeigen was sie können und im Stande zu leisten sind, •an Selbstwert gewinnen, •am konkreten Beispiel praktisch erleben, das Lernen und berufliche Qualifizierung Spaß macht und sich lohnt, •dass es notwendig sein kann zum Erreichen von persönlichen und beruflichen Zielen mobil und flexibel zu sein, •dass es sowohl sinnstiftend ist, als auch Spaß macht und auch Anerkennung bringt, wenn man an der Gestaltung seines Umfeldes teilhat und sich gesellschaftlich engagiert.