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Digitalized Identities

2021-2-DE04-KA152-YOU-0000412342021Mobility of young peoplefinalized
Countries: DE|BA|UA|IT|HR|GE|EL · Grant: €22,438
Digital youth workPreventing racism and discriminationCreativity, arts and culture

Objectives

Bildungsungerechtigkeit und die strukturelle Diskriminierung von vielen bereits benachteiligten jungen Menschen ist durch die COVID-19 Pandemie weiter verschärft worden: Nicht vorhandene technische Geräte und Unterstützung, die Mehrfachbelastung in Familien und fehlende Informationen über digitale Bildung- und Hilfsangebote erschweren vielen Kindern und Jugendlichen in der Pandemie ihre schulische, berufliche und persönliche Bildung zu verfolgen. Dabei bietet die Digitalisierung ein großes Potential insbesondere für diese Zielgruppe sich weiterzubilden und sich gesellschaftlich und politisch zu beteiligen - Beispielsweise mit kostenlosen Lernressourcen, emanzipatorischen Online- Medien oder digitalen Kampagnen.
Diese durch die COVID-19 Pandemie katalysierte Problematik wird drastische Langzeitfolgen für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien haben, und damit auch für relevante gesellschaftliche Prozesse wie Integration, sozialer Zusammenhalt und nachhaltiger Entwicklung, wenn manche junge Menschen strukturell in ihrer schulischen und außerschulischen Bildung benachteiligt werden. Dies betrifft nicht nur den deutschen Kontext, sondern auch auf EU-Ebene zu, und wurde von uns sowohl von unseren Partnerorganisationen in unserem Netzwerk als aktuell dringendste Problematik in der europäischen Jugendarbeit identifiziert, um den aktuellen Stand der Bildungsgerechtigkeit und Inklusion in der EU zu halten, und sie langfristig zu verwirklichen. Das Projekt ‚Digitalized Identities‘ zielte darauf ab, digitale - und Medienkompetenzen mit kreativen Methoden zu vermitteln und digitales Empowerment zu stärken. Die zentralen Ziele des Projekts waren daher: - Benachteiligten jungen Menschen Wissen und Kompetenzen vermitteln, (nationale und internationale) digitale Bildung- und Partizipationsangebote zu nutzen
- Diesen essentielle Medienkompetenzen zu unterrichten, ebenso mediale Stereotypen und Rassismen zu dekonstruieren und damit Polarisierung und Radikalisierung (beispielsweise durch Fake News oder strategischer digitaler Mobilisierung extremistischer Gruppen) zu präventieren
- Mit einem internationalen Jugendaustausch mit sieben teilnehmenden Ländern aus Programm- und Eastern Partnership- Ländern insbesonderen benachteiligten Jugendlichen interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachen-Praxis ermöglichen - Empowerment durch die intensive Auseinandersetzung mit medial reproduzierten Stereotypen und der eigenen Identität und Kultur, und darüber hinaus Ausdrucksmöglichkeiten und politische Beteiligung durch Medien zu schaffen
- Entwicklung von innovativen, eigenen Medienformaten und medialen Projekten, die lokale und regionale in den Partnerländern oder digital auf EU-Ebene umgesetzt werden können
- Das Erlernen von kreativen, digitalen Skills wie beispielsweise Foto- und Videographie, Podcasting und Blogging sowie eine Einführung ins Gaming und Coding .

Project partners (7)