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moin mEUn - Von Bremen nach Brüssel!

2021-2-DE04-KA154-YOU-0000393212021Youth participation activitiesfinalized
Countries: DE · Grant: €50,596
Democracy and inclusive democratic participationReaching the policy level/dialogue with decision makersEuropean identity and values

Objectives

Grundlegendes Ziel unseres Projekts war es, einen Austausch auf Augenhöhe zwischen jungen Menschen und politischen Entscheidungsträger*innen im Land Bremen zu den politischen Themen Mobilität, Generationengerechtigkeit und zur politischen Struktur unserer europäischen Gesellschaft zu schaffen; mit besonderem Fokus auf die Rolle der EU einerseits und junger Menschen vor Ort im Land Bremen anderseits. Einen besonderen inhaltlichen Fokus haben wir dabei auf die Youth Goals #4 "Informationen und konstruktiver Dialog" #9 "Räume und Beteiligung für alle" sowie dem 11. Goal "Jugendorganisationen und Jugendprogramme" gelegt. Entscheidend war hierbei für uns, dass die im Vorhinein im Antrag benannte Themensetzung sich weiterhin eine gewisse Offenheit für aktuelle Diskurse beibehielt, um bedarfsgerecht auf die Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen reagieren zu können. Indem das Projekt zudem auf die Förderung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls abzielte, sollte den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden, die eigene europäische Bürgerschaft zu entdecken und diese anhand konkreter demokratischer Handlungsoptionen sowohl auf kommunaler als auch auf landesweiter Ebene niedrigschwellig auszuprobieren. Gleichzeitig schlossen sich hierbei auch kritische Fragen an die eigene europäische Identität an: In welchem Sinne verstehen sich junge Menschen aus dem Land Bremen als Europäer*innen und in welchem nicht? Wo sehen sie für eine gelungene Beteiligung ihrer Generation europäischen Nachholbedarf? Welchen politischen Themen sollten ihrer Meinung nach mehr Gewicht in der europäischen Debatte eingeräumt werden? In der praktischen Umsetzung sollten die jungen Menschen nicht nur bei der Durchführung der verschiedenen Formate und Angebote eine zentrale Rolle spielen. Sie wurden, unter Begleitung der dem Projekt angehörigen Bildungsreferent*innen, zudem ins Projektmanagement miteinbezogen und erlebten, als Teil eines Teams, eigene Verantwortlichkeiten in der Umsetzung von Veranstaltungen. So sollten neben der Vermittlung politischer Bildung auch persönliche Kompetenzen gestärkt werden. Die Lebenswelten von jungen Menschen im Land Bremen sind vielfältig und divers. Häufig findet wenig Austausch statt, der über soziale und Stadt(teil)-Grenzen hinausgeht, und Kontakt zu politischen Entscheidungsträger*innen ist für viele Jugendliche eine völlig neue Erfahrung. Der Bremer EU-Jugenddialog sah sich hierbei als ein Projekt, das in allererster Linie Begegnung außerhalb etablierter Räume forcierte: Junge Menschen aus Mitgliedsverbänden des Bremer Jugendrings, aus freien Gruppen der offenen Jugendarbeit, Vereinen und Schulklassen sowie individuell Interessierte hatten so die Möglichkeit, in einem offenen Rahmen zusammenzukommen und unterschiedliche Erfahrungsperspektiven einzubringen. Gemeinsam konnten sie sich dabei mit politischen Themen auseinandersetzen, die ihrer Lebensrealität betreffen, auch unerwarteterweise. Die dabei entstanden, gemeinsamen politischen Forderungen wurden dann in den direkten Austausch mit politischen Entscheidungsträger_innen gebracht, um jugendliche Positionen im politischen Raum sichtbar zu machen. Hieran schloß sich das letzte große Ziel an: Neben dem persönlichen und europapolitischen Empowerment junger Menschen im Land Bremen, wollten wir auch, gemeinsam mit den beteiligten Jugendlichen, im Rahmen engagierter Lobbyarbeit jugendgerechte Veränderungen politisch anstoßen.

Project partners (1)