Im Rahmen des Projekts fanden insgesamt vier Aktivitäten statt. Hierzu gehörten zwei Jugendbegegnungen und zwei Austausche für Fachkräfte und Multiplikator*innen. Aktivität A1: Das Ostsee-Jugendmediencamp war eine Jugendbegegnung mit 35 Teilnehmer*innen jungen Menschen aus den Programmländern Dänemark, Norwegen, Estland, Lettland, Polen und Deutschland. Die jugendlichen Teilnehmer*innen waren zwischen 17 und 23 Jahren alt. Hinzu kamen vier ältere Gruppenleiter*innen. Die Teilnehmer*innen kamen aus Jugendorganisationen und Schulen, in den deutsch gesprochen wird bzw., die einen Bezug zu Medien und deutscher Sprache hatten. Im Falle der Schüler*innen war die Teilnahme ein zusätzliches, freiwilliges Angebot außerhalb des regulären Lehrplans und die Schulen koordinierten lediglich die Teilnahme. Die Teilnehmer*innen erhielten durch Exkursionen, Eigenrecherche und Interviews (siehe Programm in der Anlage) umfassende Informationen über verschiedene Medien und erhielten einen Einblick in die Arbeitsweise von Medien in den Bereichen Audio, Video und Social Media. In Themengruppen recherchierten Sie zu den Themen (Jugend-) Kultur, Sport, Politik/ Gesellschaft und Musik. Sie fassten diese Informationen in unterschiedlichen Formaten zusammen und präsentierten die Beiträge im Rahmen von zwei Livesendungen im Radio und im TV des Offenen Kanals Schleswig-Holstein und im Internet. Aktivität A2: Der Baltic Youth Exchange "All in one boat" war eine Jugendbegegnung mit jungen Menschen40 Teilnehmer*innen aus den Programmländern Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland. Sie waren zwischen 16 und 27 Jahren alt. Hinzu kamen vier ältere Gruppenleiter*innen. Die Teilnehmer*innen setzten sich in Workshops, Gruppenarbeiten und Exkursionen (siehe Programm in der Anlage) mit unterschiedlichen Aspekten von Diversität und Inklusion auseinander. Sie erhielten Einblicke in die Lebenslagen marginalisierter Gruppen, diskutierten die Situation in ihren Heimatländern und erarbeiteten Ideen für mehr Inklusion. Aktivität A3: Der Fachkräfteaustausch mit Estland war ein Studienaufenthalt von ehren- und hauptamtlichen Fachkräften der Jugendarbeit aus Estland in Schleswig-Holstein. Insgesamt nahmen 10 Teilnehmer*innen am Austausch teil. Die deutschen Teilnehmer*innen benötigen keine Förderung. Während des Austauschs fanden Organisationsbesuche, Seminareinheiten und Fachgespräche mit deutschen Fachkräften statt. Die Teilnehmer*innen setzten sich mit aktuell relevanten Themen der Jugendarbeit, u.a. ehrenamtliches Engagement, Digitalisierung und Inklusion, auseinander. Sie erhielten Einblicke in die Situation in Deutschland und tauschten sich mit deutschen Kolleg*innen über die jeweilige Lage aus. Aktivität A4: Der Fachkräfteaustausch mit Ostfinnland war ein Studienaufenthalt von ehren- und hauptamtlichen Fachkräften der Jugendarbeit aus Finnland. Unter dem Titel "Jugend(- sozial)arbeit nach der Corona-Pandemie" erhielten die Teilnehmer*innen einen Überblick über Jugendarbeit in Deutschland. Insbesondere setzten Sie sich dabei mit der Entwicklung von Jugendarbeit nach der Corona-Pandemie in unterschiedlichen Bereichen auseinander. Insgesamt nahmen 12 Teilnehmer*innen am Austausch teil. Die deutschen Teilnehmer*innen benötigen keine Förderung.