Der eljub Dialog 2023 und 2024 war die Fortsetzung und Weiterentwicklung eines Projektes, das von 2015 bis 2022 im Rahmen des Strukturierten Dialogs und nun 2023 und 2024 im Programm Youth Participation Activities als eljub Dialog organisiert wurde. Zentral war die inhaltliche Schwerpunktsetzung entlang von drei ausgewählten European Youthgoals: #1 Die EU mit der Jugend zusammenbringen, #4 Information und konstruktiver Dialog – Workshops kritischer Umgang mit Medien und #10 Ein nachhaltiges, grünes Europa – durch Handeln: ökologische Nachhaltigkeit: Umweltfreundlichkeit und Grüne Praktiken. Zentral wichtig war die Einbindung Jugendlicher in die Planung und Umsetzung der Aktivitäten. Zentral wichtig waren Besuche des Europäischen Parlaments in Brüssel und damit verbundene Workshops mit Entscheidungsträger:innen der EU Ebene sowie eine direkte Bezugnahme auf die Brüssel-Erfahrungen bei den eljub Dialog Konferenzen in Niederösterreich. Der eljub Dialog rückte damit einen besonderen Aspekt in den Vordergrund, nämlich die Frage, wie die EU an die Jugend herangetragen werden kann. Die jugendlichen Teilnehmer:innen erlebten die komplexen Zusammenhänge europäischen Handelns sowie die Vermittlungsarbeit durch Medien, etwa in Fragen wie: Wie erreicht mich eine Information über das, was in den EU Institutionen entschieden wird? Woran erkenne ich Qualitätsmedien und solide Berichterstattung? Wie entlarve ich Fake News? Thema war auch die unterschiedliche Berichterstattung in verschiedenen Medien, sowie mögliche Gründe dafür. Wichtig waren die Workshops zum European Green Deal, dessen Entstehungsgeschichte und zentralen Ziele. Dabei ging es auch um die Frage, warum in einzelnen Ländern so wenig über das zentrale Projekt der Europäischen Union aufgeklärt wird bzw, wie sich Jugendliche für den European Green Deal engagieren können. Die Jugendlichen machten Erfahrungen mit diesen Themen und Kompetenzen, ganz im Sinne der 21st Century Skills, und trugen sie dann in den eljub Dialog Konferenzen in Niederösterreich an weitere Jugendliche und an Entscheidungsträger:innen der lokalen, regionalen und nationalen Ebene heran. Folgende Erasmus+ Programmschwerpunkte waren die Grundlage aller Aktivitäten: - Junge Menschen aus allen Partnerländern waren in allen Projektphasen in der Ideenfindung und Gestaltung des Programms mit einbezogen. - Der eljub Dialog hatte einen Schwerpunkt auf die Integration von jungen Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund (Kooperation mit ORF Projekt "Sag's Multi"). - Die Veranstaltungen waren nach den Grundsätzen von Umweltfreundlichkeit und nachhaltiger Praktiken organisiert. - Videokonferenzen, Social Media-Kommunikation, Online-Tools (Magazin, Blog, Video) auf der Website eljub.eu waren integrierte Teile des Projekes. Ein zentral wichtiges Instrument waren die vier eljub Dialogzeitschriften, die nach jeder Veranstaltung erschienen. Dazu gehörten Texte der jungen Teilnehmer, die sie auf der Grundlage gemeinsam erarbeiteter Fragestellungen verfassten. Auf diese Weise wurden ihre Eindrücke, positiven und negativen Urteile sowie offene Fragen deutlich. Sie waren und sind Grundlage für weitere Eljub-Dialogveranstaltungen in den kommenden Jahren.