Von Inflation, Teuerung und Zinserhöhung sind derzeit auch Jugendliche immer mehr betroffen. Der Fokus dieses Projekts richtete sich auf die Frage "Was kostet die Welt?". Ziel war es, Jugendlichen das nötige Rüstzeug für einen kompetenten Umgang mit Geld und Finanzen zu vermitteln sowie ihnen die verschiedenen Arten von Wirtschaftsformen näherzubringen. Hierbei legten wir besonderen Wert auf das Wirtschaften in der Gemeinde, insbesondere im Hinblick auf soziale und gesellschaftliche Aspekte. Insbesondere im ländlichen Raum hatten sich alternative Formen etabliert, die darauf abzielten, soziale Integration zu fördern und gemeinschaftliche Orte zu schaffen (z. B. Repair-Cafe). Durch aktive Beteiligung, vor allem in der Heimatgemeinde im Rahmen von Gemeindeprojekten, konnten die Jugendlichen Partizipation und Mitsprache direkt in ihrem eigenen Umfeld erleben. Bei der Entwicklung ihrer Konzepte erhielten sie Unterstützung, wodurch sie Kompetenzen im Projektmanagement und in der Organisation erlangten. Durch die eigenständige Ausarbeitung ihrer Projekte übernahmen sie Verantwortung und brachten sich gleichzeitig aktiv ins Gemeindegeschehen ein. Dabei spielten auch die Youth Goals und Jugendstrategien (EU und Österreich) eine bedeutende Rolle. Neben den Jugendlichen sollten auch Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen die Wichtigkeit dieser Strategien erkennen. Durch Workshops und Projekttage in Institutionen wie dem Gemeindeamt, Landtag, Parlament und Bundeskanzleramt erwarben die Teilnehmer:innen Kenntnisse über demokratische Strukturen und das politische System in Österreich. Der rote Faden in diesem Prozess waren Dialoge mit Entscheidungsträger:innen auf all diesen Ebenen.