Mit unserem Projekt wollten wir Jugendbetreuer aus verschiedenen Ländern miteinander in Kontakt bringen, um gemeinsam an unserer beruflichen Entwicklung zu arbeiten, neue Fähigkeiten und Kompetenzen aufzubauen, sich gegenseitig zu stärken und mehr Selbstsicherheit für die Berufliche Zukunft zu erlangen. Dabei legten wir einen besonderen Fokus auf die Themen Psychische Gesundheit und Resilienz. Mit diesem Projekt verfolgten wir drei Hauptziele: - Jugendbetreuer sollten in die Lage versetzt werden, ihre Stärken mit kreativen Methoden zu entdecken und zu aktivieren - ihr Bewusstsein für psychische Gesundheit und ihr Vertrauen in die Arbeit mit Gruppen zu stärken und - Partnerschaften und Freundschaften mit anderen Jugendbetreuern aus ganz Europa aufzubauen, damit wir uns gegenseitig in unserer beruflichen und persönlichen Entwicklung unterstützen können. Die Fähigkeit zu lernen und sich anzupassen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln ist auch für Jugendbetreuer von entscheidender Bedeutung. Angesichts neuer Herausforderungen wie Fernarbeit, flexible Arbeitszeiten und viele neue Online Formate, welche weiterhin ausgebaut werden, kann es für Jugendarbeiter schwierig sein, sich kompetent und selbstbewusst zu fühlen. Zudem ist die Zahl junger Menschen, die unter psychischen Störungen und psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen und depressiven Episoden leiden ist seit der COVID-19-Pandemie stark angestiegen und der psychischen Gesundheit muss deshalb innerhalb der Jugendarbeit mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Deshalb war es für uns in diesem Zusammenhang wichtig das Thema Mentale Gesundheit in der Jugendarbeit aufzugreifen, zu diskutieren und Wege aufzuzeigen wie die eigene Mentale Gesundheit gesteigert werden kann und wie dieses Thema in der Jugendarbeit Einzug halten kann. Ein Ziel war es einen Fokus auf den Ansatz der Positiven Psychologie zu richten und diesen zu vermitteln, damit dieser verbreitet werden kann, denn Studien haben starke positive Auswirkungen gezeigt, wie die Anwendung von Charakterstärken (z. B. Mut, Ehrlichkeit, Führungsqualitäten und Ausdauer) am Arbeitsplatz und der Einsatz dieser Stärken zu einem höheren Arbeitsengagement und Wohlbefinden und somit auch einem höheren Arbeitserfolg führen kann. Da das Wissen über positive Psychologie und persönliches Wachstum oft nicht Teil von Ausbildungen und im Arbeitsumfeld ist, haben wir uns entschlossen diese Themen erneut aufzugreifen das Wissen über eigene Stärken, Ressourcen und einzigartigen Fähigkeiten in den Mittelpunkt unserer Aktivität zu stellen. Unser Ziel war es Jugendbetreuer mit den Werkzeugen und Ressourcen auszustatten, die sie benötigen, um in ihrer täglichen Arbeit mit jungen Menschen mental gesund, selbstbewusst und erfolgreich zu sein und dadurch die Qualität der Jugendarbeit zu unterstützen. Unser Ziel war es mit einem innovativen und interaktiven Ansatz zu arbeiten und insbesondere kreative und outdoorpädagogische Methoden für die Arbeit mit diesem Thema zu nutzen. Durch den Einsatz von Methoden der Outdoor-Pädagogik wollten wir den Aufbau von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und neuen Fähigkeiten unterstützen und die Methoden, mit denen wir täglich arbeiten verbreiten und gleichzeitig neue methodische Zugänge entwickeln. Während der gesamten Projektwoche fokussierten wir uns darauf uns mit einer Vielzahl von Modellen zu beschäftigen und Hintergrundwissen zur persönlichen und menthal, gesunden Entwicklung zu vermitteln und zahlreiche, interaktive und kreative Aktivitäten wie Theater, Zeichnen, Graffiti usw. praktische nicht-formale Methoden auszuprobieren und für die Praxis der Jugendarbeit nutzbar zu machen. Jugendbetreuer sollten so darin unterstützt und inspiriert werden, sich zuversichtlich und effektiv an der Umsetzung neuer Methoden in ihrer Arbeit und ihren Gemeinden zu beteiligen. Dabei war es uns wichtig auch digitale Fähigkeiten für ein zukunftsorientiertes Lernen und Moderieren mit einzubeziehen, ebenso wie umweltfreundliche Verhaltensweisen zu fördern und die teilnehmenden Jugendbetreuer zu ermutigen, z. B. umweltfreundlich zu reisen und Programme umweltfreundlich zu gestalten . Die Ziele, die in direktem Einklang mit der EU-Jugendstrategie 2019-2027 stehen, waren im Einzelnen: - Entdeckung und Ausbau der Stärken von Jugendarbeitern mit kreativen und erlebnispädagogischen Methoden durch Lernen - Aufbau berufsbezogener sozialer Kompetenzen, z. B. Kommunikationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen - Unterstützung von Jugendbetreuern bei der Entwicklung innovativer neuer Kompetenzen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen, z. B. kreative und Methoden der Outdoor-Pädagogik, digitale Kompetenzen - Entwicklung und Erprobung innovativer Methoden in der Jugendarbeit, z. B. digitale Methoden und intelligente Jugendarbeit - Aufbau von Gemeinschaften und Vernetzung mit anderen Jugendarbeitern