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Accredited project in the field of youth

2023-1-DE04-KA151-YOU-0001268242023Mobility of young people for accredited organisationsfinalized
Countries: DE · Grant: €73,933

Objectives

Im Rahmen des Projekts fanden insgesamt vier Aktivitäten statt: zwei internationale Jugendbegegnungen sowie zwei Fachkräfteaustausche. Alle Aktivitäten verfolgten gemeinsame übergeordnete Ziele. Zentral war die Förderung eines europäischen Bewusstseins und das Aufzeigen der Vorteile eines vereinten Europas – insbesondere für junge Menschen. Angesichts zunehmender EU-Skepsis sollte ein positives Bild der Europäischen Union gestärkt und das Interesse an europäischer Zusammenarbeit und Mobilität gefördert werden. Ein weiterer Fokus lag auf dem interkulturellen Austausch: Die Teilnehmer*innen sollten ein tieferes Verständnis für andere Länder und Kulturen entwickeln. Offene und respektvolle Diskussionen, auch zu kontroversen Themen, wurden aktiv gefördert. Außerdem sollten zentrale europäische Werte wie Freiheit, Toleranz, Menschenrechte und Demokratie vermittelt werden. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Förderung von Toleranz und einem antirassistischen Denken. In verschiedenen Programmteilen wurden Diskriminierung, Vorurteile und deren gesellschaftliche Auswirkungen thematisiert. Dies trug zur Sensibilisierung der Teilnehmenden und zur Prävention von Radikalisierung bei. Durch die internationale Zusammensetzung der Gruppen wurde die interkulturelle Kommunikation gestärkt. Die Verwendung von Deutsch und/oder Englisch sowie gezielte Sprachanimationen boten Gelegenheiten zur Verbesserung der Sprachkenntnisse. Darüber hinaus stärkte das Projekt die internationale Handlungsfähigkeit der beteiligten Organisationen. Die Aktivitäten unterstützten den Zugang zur internationalen Jugendarbeit und förderten die Vernetzung von Jugendorganisationen, NGOs und Institutionen im Ostseeraum. Die EU-Jugendziele, die EU-Jugendstrategie sowie die EU-Ostseestrategie bildeten den übergeordneten Rahmen. Aktivität A1 – Ostsee-Jugendmediencamp Diese Jugendbegegnung mit 40 Jugendlichen aus Dänemark, Norwegen, Estland, Lettland, Polen und Deutschland richtete sich an Teilnehmende im Alter von 16 bis 28 Jahren. Ergänzt wurde die Gruppe durch fünf Gruppenleiterinnen. Die Jugendlichen kamen aus Schulen und Jugendorganisationen mit Bezug zur deutschen Sprache und zu Medien. Die Teilnahme der Schülerinnen war freiwillig und fand außerhalb des regulären Unterrichts statt. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit Medienarbeit. Die Teilnehmenden führten Recherchen, Interviews und Exkursionen durch. In Kleingruppen beschäftigten sie sich mit Themen wie Jugendkultur, Politik, Sport und Musik. Die erarbeiteten Inhalte wurden in Radiosendungen, Fernsehbeiträgen und Onlineformaten veröffentlicht – unter anderem im Offenen Kanal Schleswig-Holstein. Ein Austausch mit Abgeordneten des Landtags und Bundestags rundete das Programm ab. Neben Medienkompetenz wurde so auch ein europäisches Bewusstsein gestärkt. Aktivität A2 – Baltic Youth Exchange 2023 An dieser Jugendbegegnung nahmen 46 Jugendliche aus Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland im Alter von 16 bis 27 Jahren teil, begleitet von fünf Gruppenleiter*innen. Inhaltlich befassten sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Krisen und deren Auswirkungen auf junge Menschen. In Workshops, Diskussionen und Exkursionen erarbeiteten sie Ideen und Forderungen, die sie abschließend mit Vertreter*innen des Europäischen Parlaments diskutierten. Ziel war es, junge Menschen für politische Prozesse zu sensibilisieren und ihre Rolle in Europa zu stärken. Aktivität A3 – Fachkräfteaustausch mit Israel Dieser Austausch war ein Studienaufenthalt für 13 ehren- und hauptamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit aus Israel und Deutschland. Die Mehrheit der deutschen Teilnehmenden konnten über andere Mittel finanziert werden, da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Erasmus+-Regularien gedeckelt war. Das Programm umfasste Besuche bei Einrichtungen, Fachgespräche und Seminare mit Fokus auf aktuelle Themen der Jugendarbeit in beiden Ländern. Besondere Schwerpunkte lagen auf Antirassismus, Erinnerungskultur, jüdischem Leben in Deutschland und dem Umgang mit Antisemitismus. Der bilaterale Austausch ermöglichte einen intensiven Einblick in die jeweilige Praxis und förderte gegenseitiges Lernen. Aktivität A4 – Fachkräfteaustausch mit Südfinnland Unter dem Titel „Demokratiebildung in der Jugendarbeit“ fand ein weiterer Studienaufenthalt mit zehn Fachkräften aus Südfinnland statt. Ziel war es, einen Überblick über Strukturen, Ansätze und Projekte der deutschen Jugendarbeit zu geben – mit Fokus auf Aktivitäten zur politischen Bildung. Durch Besuche bei Einrichtungen und Austausch mit Fachkräften erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke. Deutsche Teilnehmer*innen benötigten keine Förderung.

Project partners (1)