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Europa kreativ - Wir haben die Wahl

2023-1-DE04-KA152-YOU-0001494432023Mobility of young peoplefinalized
Countries: DE|LT|CZ|PL · Grant: €43,735
Awareness about the European UnionDemocracy and inclusive democratic participationGreen skills

Objectives

Vom 8.-15.12.2023 sind 60 Jugendliche im Alter von 15-16 Jahren aus Deutschland, Polen. Litauen und Tschechien in Trebnitz zum Projekt "Creative Europe" zusammenkommen. Die Begegnung orientierte sich an unseren Erfahrungen sowie den Bedürfnissen der Jugendlichen und basierte auf einer langjährigen Projektpartnerschaft zwischen den beteiligten Partnern. Fünf mit dem Thema und der Methode vertraute Teamer haben gemeinsam mit den zuständigen Lehrern/Leitern der Partnerorganisationen das Projekt vorbesprochen und dann den Lernprozess im Projekt begleitet und ausgewertet. In dem Projekt haben wir den Inhalt "Nachhaltiges Europa" mit der Lernmethode "Europawahl-Workshop" und einem Mix aus kreativen Lernaktivitäten verbunden. Europas Zukunft Europa spielt in der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen einen wichtige Rolle, obwohl sie sich dieser oft gar nicht bewusst sind. Wir wollten Jugendliche daher zum Nachdenken über die europäische Idee anregen: Was bedeuten europäische Werte für jeden Einzelnen? Was heißt europäische Identität? Wie können Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche gestärkt werden? Bei einer Exkursion nach Berlin konnten Anregungen und Eindrücke zum Thema Europa gesammelt werden sowie Expertengespräche geführt werden. So haben die Jugendlichen ein europäisches Deutungswissen erlangt und ihr europäisches (Problem-)Bewußtsein gestärkt, das auf einer kritischen, multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Anspruch und Wirklichkeit der EU basiert. Europawahl-Workshop Mit dem Projekt haben wir uns auch an der Zukunftsdebatte zu Europa beteiligt und dafür unser Europawahl-Methode verwenden. Die Methode dient dazu, dass die Jugendlichen sich intensiv mit Europapolitik befassen, indem sie selbst europäische Parteien gründen, eine Wahlprogramm erarbeiten und einen Wahlkampf führen. Bei der Methode haben die Jugendlichen ein Instrument kennengelernt, das ihnen einen strukturierten aber offenen Lernprozess ermöglicht, in dem mögliche europäische Zukünfte herausgearbeitet und durchdacht werden können. Bei der Methode wird auf der Europa von heute geschaut, die Bedeutung liegt aber auch darin, dass die Jugendlichen ihre Wahrnehmung und Haltung in der Gegenwart reflektieren und möglicherweise den neuen Erkenntnissen anpassen. Kreativität Fünf unterschiedliche kreative Methode dienten im Rahmen der Szenario-Methode zur Darstellung der erarbeiten Inhalte: Theater, Video, Musik, Comic und Tanz. Damit standen den Jugendlichen verschiedene Formate zur Verfügung, um eigene Stärken und Neigungen einzubringen und weiterzuentwickeln. Der Fokus lag auf den gruppenbezogenen Arbeitsprozessen, bei denen jeder Teilnehmende ein gleichberechtigter künstlerischer Mitschöpfer war. Öffentliche Präsentation und Diskussion Die Videos wurden politischen Entscheidungsträgern und Europa-Experten aus dem Europaministerium Brandenburgs sowie sowie aus dem Landtag vorgeführt, um mit ihnen über die Aspekte gesellschaftliches Engagement, Partizipation, Demokratie sowie der europäischen Einigung ins Gespräch zu kommen. Qualifikationen Schlüsselkompetenzen wie interkulturelles Lernen, soziales und bürgerschaftliches Engagement wurden bei den Jugendlichen durch einen offenen aber strukturierten Lernprozess gestärkt. Die Jugendlichen waren im ganzen Projekt die handelnden Subjekte. Damit haben sie Selbstwirksamkeitserfahrungen gesammelt und so ihr Selbstvertrauen gestärkt. Das Projekt wurde mit einem Youthpass zertifiziert, um den Teilnehmenden ihren nonformalen Lernprozess bewusst zu machen und diesen zu dokumentieren. Nachhaltigkeit/Partizipation Das Projekt wurde dokumentiert und an die Zielgruppen in den Ländern weitergegeben, indem die Ergebnisse im Vorfeld der Europawahlen von den Projektpartnern für weitere Aktivitäten konkret genutzt werden. Sie wollen zudem die Methoden für ihre Arbeit mit Jugendlichen adaptieren und weiterentwickeln. Langfristig wurde die politische Haltung der Jugendlichen europäische unterfüttert. Sie haben gelernt, eine europäische Perspektive einzunehmen und wurden zum gesellschaftlichen Engagement befähigt und motiviert. Die Jugendlichen beteiligten sich zudem an der Zukunftsdiskussion der EU. Für die beteiligten Schulen/Städte bedeutete das Projekt einen weiteren Schritt zur Europäisierung und Internationalisierung, zur methodischen Weiterentwicklung und zur Stärkung ihrer strategischen Ausrichtung. Zudem wurden zeitgemäße Entwicklungen aufgegriffen und so neue inhaltliche sowie methodische Kapazitäten aufgebaut. Übergeordnete Ziele Das Projekt hat mit aktivierenden Methoden Partizipation und die aktive europäische Bürgerschaft Jugendlicher gestärkt und so zur Prävention vor Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und zur Wertschätzung von Diversität und Vielfalt in den europäischen Gesellschaften beigetragen.

Project partners (5)