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My body and me

2023-3-DE04-KA152-YOU-0001740522023Mobility of young peoplefinalized
Countries: DE|PL|ES · Grant: €32,201
Digital skills and competencesPhysical and mental health, well-beingPreventing racism and discrimination

Objectives

In den an diesem Projekt beteiligten Gruppen sind die verschiedenen Aspekte von ‚body image‘, ‚body styling‘, ‚body tuning‘, ‚body shaming‘ und ‚body positivity‘ wiederkehrende Gesprächsthemen, die einen nicht unwesentlichen Platz im Alltag der Jugendlichen einnehmen. Die gelungene Optimierung des eigenen Körpers – sei es durch Abnehmen, Schminken, Tattoos, Piercings, Operationen, Muskelaufbau im Fitnessstudio u.a.m. - wird durch Reaktionen der Umwelt (sei es Anerkennung, Lob, tatsächlich leichteres Erreichen von eigenen Zielen, weil andere einer/m positiver begegnen) belohnt. Die eigene Akzeptanz des eigenen, von der Umwelt als nicht optimal betrachteten, Körpers fällt schwer, in gut oder schlecht gemeinten Kommentaren wird die vermeintliche Unzulänglichkeit immer wieder bewusst gemacht. Die Jugendlichen reflektierten ihre Sicht auf ihren eigenen Körper und damit einhergehend die Sicht auf die ‚unzulänglichen‘ oder ‚perfekten‘ Körper der anderen. Ziel war die Sensibilisierung hinsichtlich des Umgangs mit Menschen, die von gesetzten Normen abweichen ebenso wie die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins, des Selbstvertrauens sowie der Achtsamkeit gegenüber sich selbst. Im Idealfall konnten sie nach dem Projekt den an sie von anderen Menschen, von Werbung und Influencern herangetragene Vorstellungen bezüglich ihres Körpers gelassener begegnen, ohne sich als abgrenzende Antwort selbst zu vernachlässigen. Das Projekt hatte sich mit Fragen nach der Notwendigkeit von (körperlicher) Selbstoptimierung und den diesbezüglichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Erwartungen, Moden, ökonomischen Möglichkeiten u.a.) auseinandersetzt und wollte die Jugendlichen darin unterstützen Sinn und Zweck von body styling und body tuning kritisch zu hinterfragen. Die Jugendlichen wurden dazu anregt, reale Körper mit all ihren Erscheinungsformen bei sich und anderen zu akzeptieren, und sich – bezogen auf ihren eigenen Körper – mit ihren Lebensweisen, ihrem Essverhalten, ihrem body tuning, ihrem Umgang mit ihrem Körper auseinanderzusetzen. In dieser Jugendbegegnung wurden diese Fragestellungen bearbeitet und besprochen: - Welche Schwierigkeiten/Ausgrenzungen erfahren Menschen mit von aktuellen Körperidealen abweichenden Maßen? - Wird in den beteiligten Ländern Spanien, Polen und Deutschland mit Körperidealen und Abweichungen in gleicher Weise umgegangen oder gibt es regionale/nationale Unterschiede? - Gibt es Unterschiede der Beurteilung hinsichtlich Männern und Frauen? Außerdem wollten wir : - Vielfalt bewusst machen - Verständnis für und Kenntnis über die Lebensumstände anderer (und daraus resultierender Möglichkeiten oder Hindernisse) erhöhen - Verständnis für Sichtweisen anderer fördern - Nachdenken über „Identität“ und „kulturelle Unterschiede“ - Perspektivenwechsel Leider wurde die Rückbegegnung in Polen nur auf die Reserveliste gesetzt. Alle beteiligten Jugendlichen hoffen, dass sie die Chance bekommen, das Projekt in Polen fortsetzen zu können. Fast alle Teilnehmer aus Deutschland und Spanien haben ohne die Unterstützung weder die finanziellen Mittel noch die Chance eine solche Erfahrung im Ausland zu machen. Daher hoffen wir, dass der erneute Antrag auf polnischer Seite genehmigt wird.

Project partners (3)