Mit der Umsetzung dieses Projekts wollten wir junge Menschen aus verschiedenen Lebenswelten und Ländern zusammenbringen und ihnen die Möglichkeit eröffnen, sich mit zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Unser Ziel war es, ihnen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Lösungsansätze zu bieten, denn Demokratie lebt vom Dialog und der aktiven Beteiligung aller. Das Projekt sollte die Teilnehmenden dazu ermutigen, eigene Visionen und Stärken zu bündeln und aktiv an der Gestaltung einer inklusiven und nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Ein zentrales Anliegen war die Förderung von Inklusion und die Stärkung der politischen Partizipation, insbesondere für Jugendliche mit sozialen, kulturellen wirtschaftlichen oder anderen Herausforderungen, sowie Jungedliche in schwierigen Lebenslagen. Diese Gruppen sind überproportional von den negativen Folgen des Klimawandels betroffen, haben jedoch oft nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Stimmen in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Wir wollten diese jungen Menschen dabei unterstützen, sich als aktive Gestalter*innen ihres Lebensumfelds zu begreifen und ihnen Wege aufzeigen, sich wirksam für ihre Interessen einzusetzen. Inklusion sollte unmittelbar erlebbar gemacht werden und die Teilnehmenden sollten praxisnahe best practice Beispiele erleben, um Ansätze zu verstehen, wie Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in unterschiedliche Teams integriert und in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir interaktive Workshops, Foren und weitere Beteiligungsformate entwickelt, die den Teilnehmenden Wissen und Kompetenzen zu zentralen Themen wie Klimaschutz, Inklusion und demokratische Mitgestaltung vermittelten. Durch diese Methoden konnten die Jugendlichen lernen, ihre Meinungen zu artikulieren, politische Prozesse zu verstehen und eigene Ideen für ein gerechteres Miteinander zu entwickeln. Dabei stand insbesondere die Förderung von Selbstwirksamkeit im Fokus: Die jungen Menschen sollten erfahren, dass ihre Beiträge einen Unterschied machen können – sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene. Ein weiteres zentrales Projektziel war es, das Bewusstsein für die Dringlichkeit von Umwelt- und Klimafragen zu schärfen. Junge Menschen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft, doch häufig fehlt es an Wissen und geeigneten Handlungsstrategien. Deshalb war es unser Ziel, ihnen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen, nachhaltige Lösungsansätze aufzuzeigen und den Austausch über bewährte Praktiken zu fördern. Die Teilnehmenden sollten ermutigt werden, ihr Wissen weiterzugeben und so als Multiplikator*innen in ihren eigenen Gemeinschaften zu wirken. Darüber hinaus wollten wir eine breitere Öffentlichkeit für die Themen Inklusion und Klimaschutz sensibilisieren. Die Projektergebnisse und Erfahrungen der Teilnehmenden sollten nicht nur während der Jugendbegegnung diskutiert, sondern auch über verschiedene Kanäle – beispielsweise durch Social Media, digitale Dokumentationen oder lokale Initiativen – einer größeren Zielgruppe zugänglich gemacht werden. Letztlich war das übergeordnete Ziel des Projekts, eine Generation junger Menschen zu stärken, die Demokratie, Inklusion und Nachhaltigkeit nicht nur als abstrakte Konzepte begreifen, sondern als essenzielle Bestandteile ihres täglichen Handelns. Wir wollten sie dazu befähigen, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und sich aktiv für eine gerechtere, nachhaltigere und inklusivere Zukunft einzusetzen.