Mit diesem Projekt wollten wir, wie die Jahre zuvor, die Anzahl der Angebote der internationalen Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt erhöhen, die Qualität der Angebote sichern, mehr jungen Menschen im Rahmen von Jugendbegegnungen und sekundär durch Fachkräftetrainings ermöglichen Kompetenzen zu vermitteln, die sie dabei unterstützen zu einem ganzheitlichen, demokratisch denkenden, toleranten, solidarischen Individuum zu werden. Unser allgemeines Ziel ist es, junge Menschen zu ermutigen, ihre Stimme zu finden, jugendpartizipative Angebote zu erkennen und wahrzunehmen, in Austausch mit Menschen aus anderen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Räumen zu treten und aus dem Austausch zu lernen (auch über sich selbst). Letztendlich möchten wir Jugendlichen und Fachkräften der Jugendarbeit die Gelegenheit geben, an einer grenzüberschreitenden Mobilität teilzunehmen. Erst durch die Begegnung und den Austausch mit Jugendlichen bzw. Fachkräften der Jugendarbeit aus anderen Ländern als auch durch eine gemeinsame Auseinandersetzung mit einem spezifischen Tema regen wir bei all unseren Teilnehmenden einen Prozess der Reflexion an, welcher dazu führt, dass diese mehr Verständnis für sich und ihre Haltungen und Lebensrealitäten erlangen, aber auch für andere. Vorrangies Ziel der Mobilitätsaktivitäten im Rahmen dieses Projekts war es, Jugendliche und junge Erwachsene in der Entwicklung ihrer Identität, der Stärkung ihrer Persönlichkeit sowie der Förderung ihrer politische Urteils- und Reflexionsfähigkeit zu unterstützen, um so die notwendige Voraussetzung zur Stärkung einer demokratischen Gesellschaft zu schaffen. Jenes wurde in den letzten Jahren in Europa aber auch insbesondere in Sachsen-Anhalt immer wichtiger. Diese Bildung sehen wir als einen individuellen, aber auch auf die Gesellschaft bezogenen Lern- und Entwicklungsprozess an. In dessen Verlauf sollen junge Menschen befähigt werden, ihre eigenen Interessen zu vertreten und auch für die Belange Anderer einzustehen. Sie sollen sensibilisiert werden, sich mit anderen zu solidarisieren und Konflikte gewaltfrei auszutragen und zu regeln. Neben den internationalen Jugendbegegnungen, durch welche wir die Zielgruppe junge Menschen direkt erreichen, wollten wir auch via Fachkräftetrainings die Qualität der Maßnahmen der internationalen Jugendarbeit erhöhen und Fachkräfte stärken. Die spezifischen Ziele dieses Projektes waren folgende: 1. Ermöglichung von Zugang zu außerschulischen Formaten des Lernens und Austauschs, 2. Erhöhung des Wissens üner europäische und EU-Institutionen und die europäische Idee allgemein, 3. Bewusstmachen von Lernerfahrungen, 4. Angebote der europäischen Jugendarbeit mit den Schwerpunkten: Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Menschenrechtsbildung und kulturelle Bildung, 5. Anerkennung von Lernerfahrungen nicht über Leistung, sondern über intensive Auseinandersetzung und Reflexionsprozess, 6. Fokus auf Stärken der Teilnehmenden, 7. Beschäftigung mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen, 8. Multiplikator*innen Aufbau für den Bereich europäische Jugendarbeit, 9. Qualitätsstandards für Maßnahmen der europäischenJugendarbeit halten und ggf. optimieren