Die Jugendbegegnung EcoHeroes 24 wurde erfolgreich durchgeführt und hat die angestrebten Ziele vollständig erreicht. Die Ziele des Projekts "EcoHeroes 24" umfassten folgende Inhalte: 1) Das Projekt "EcoHeroes 24" hat Jugendliche aus Deutschland und der Ukraine über aktuelle ökologische Herausforderungen, insbesondere das Phänomen des Waldsterbens in der Harzregion aufgeklärt und Parallelen für ökologische Zusammenhänge wie das Waldsterben in der Ukraine und im Rest der Welt gezogen. Die Ursachen und Folgen von Umweltzerstörung und deren Auswirkungen auf Ökosysteme und soziale und biologische Gemeinschaften wurden für die TeilnehmerInnen direkt vor Ort sichtbar und dadurch erfahrbar und bewusst gemacht. (Sensibilisierung und Bildung) 2) Diese Jugendbegegnung hat das interkulturelle Verständnis und die Empathie zwischen Jugendlichen aus Deutschland und aus der Ukraine durch die Schaffung von Möglichkeiten zur Interaktion, Zusammenarbeit und zum Lernen aus der Perspektive des jeweils anderen gefördert und vertieft. Es erfolgte eine Förderung von Toleranz, Wertschätzung von Vielfalt und Weltbürgertum unter den Teilnehmergruppen, die von deutscher Seite her fast ausschließlich aus MigrantInnen der 1. und 2. Generation bestand. (Interkulturelles Verständnis) 3) Wir haben junge Menschen befähigt und motiviert, sich aktiv für ökologische Belange, den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Die TeilnehmerInnen haben grundlegende Fähigkeiten und die Motivation erworben, um sich sowohl lokal als auch global für den Umweltschutz zu engagieren. (Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt) 4) Die Jugendlichen haben ihre Führungsqualitäten und Problemlösungsfähigkeiten und ihr kritisches Denken durch praktische Erfahrungen, Workshops und Gruppendiskussionen zu Umweltthemen weiterentwickelt. Die TeilnehmerInnen wurden dazu angeleitet und ermutigt, Verantwortung für Umweltprojekte und -initiativen in ihren Gemeinden zu übernehmen. (Entwicklung von Führungsqualitäten und Empowerment von Jugendlichen) 5) Das Projekt "EcoHeroes 24" wurde konsequent an den Werten und Zielen des Erasmus+ Programms ausgerichtet. Die Vorteile einer bi- und multinationalen Zusammenarbeit und Kooperation bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, wie die des Waldsterbens und der Förderung des gegenseitigen Verständnisses auch bei unterschiedlichen Auffassungen wurden gemeinsam erarbeitet. (Förderung der Erasmus+ Werte) Insgesamt zielte das Projekt "EcoHeroes 24"darauf ab, Jugendliche aus Deutschland und aus der Ukraine in die Lage zu versetzen, sich aktiv an der Bewältigung von Umweltproblemen zu beteiligen, den kulturellen Austausch zu fördern und eine nachhaltige Entwicklung in ihren jeweiligen Gemeinden und darüber hinaus zu unterstützen. Durch sinnvolles Engagement und Zusammenarbeit hat das Projekt die Jugendlichen inspiriert und mobilisiert, um eine nachhaltigere und integrative Zukunft für alle zu schaffen, indem diese Werte der Europäischen Union vorgelebt und umgesetzt werden. Auch die Prioritäten des Erasmus+ Programms im Bereich Inklusion und Vielfalt wurden vollständig umgesetzt, da ausnahmslos alle Jugendlichen und sonstigen ProjektteilnehmerInnen ein oder mehrere Merkmale des E+ Programm Guides aus den Kategorien Behinderungen; Gesundheitsprobleme; Kulturelle Unterschiede; Soziale Hindernisse; Wirtschaftliche Hindernisse; Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung und geographische Hindernisse aufweisen. Die ukrainische Gruppe ist aus Sumy/Ost-Ukraine (ca. 40 km von der russische Grenze entfernt) angereist. Die Kinder und Jugendlichen schliefen am 23. Januar 2022 in der Stadt Sumy friedlich ein und wachten am 24. Januar 2022 in einem Land auf, das sich im Krieg befand und befindet. Familien sind zerrissen, da Väter und/oder Brüder an der Front dienen müssen oder auch schon getötet wurden. Ähnliche Erfahrungen hatten auch die migrantischen TeilnehmerInnen von der deutschen Seite her entweder noch aus eigener Erinnerung oder aus Erzählungen der Eltern. Die TeilnehmerInnen von deutscher Seite stammen aus der Metropolregion Hannover. Durch individuelle Gespräche mit Teilnehmer haben wir festgestellt dass es die Kinder- und Jugendlichen sind, die weiterhin Hoffnung auf ein friedliches Leben in Zukunft haben, für die das Leben trotz Krieg zu Hause oder in der Fremde irgendwie weitergeht und die für eine bessere und lebenswerte Zukunft einstehen wollen.