Das Projekt verfolgte das Ziel, jungen Menschen in Österreich mehr und inklusivere Möglichkeiten zur politischen Teilhabe zu eröffnen – auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Ausgangspunkt war die klare Forderung junger Menschen, aktiv an Entscheidungsprozessen mitzuwirken, wie sie u.a. im EU-Jugenddialog geäußert wurde. Ein zentrales Anliegen bestand darin, den EU-Jugenddialog als kontinuierlichen und österreichweiten Beteiligungsprozess zu etablieren. Dafür wurden junge Menschen zu Trainer*innen ausgebildet, die anschließend lokale Workshops durchführten. Die daraus gewonnenen Ergebnisse flossen in die Österreichische Jugendkonferenz 2025 ein und wurden dort weiterentwickelt. Das Projekt leistete einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Youth Goal #1 „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“, indem es europäische Themen mit der Lebensrealität junger Menschen in Österreich verknüpfte und den Dialog mit politischen Entscheidungsträger*innen förderte. Besonderes Augenmerk lag auf Inklusion: Junge Menschen, die zuvor wenig Gehör fanden, wurden gezielt eingebunden. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Inklusionsbeirat der BJV sowie durch nachhaltige Kommunikations- und Vernetzungsarbeit konnten frühere Ergebnisse aufgegriffen und neue Impulse für politische Beteiligung auf nationaler und europäischer Ebene gesetzt werden.